Linux auf dem USB-Stick
Du hast einen USB-Stick? Was macht man nun damit? Daten transportieren, hier und da mal ein paar Bilder, da mal ne MP3-Datei, vielleicht ein wenig professioneller und man gleicht sein Outlook auf Arbeit mit dem zu Hause ab. Richtig geeky wirds aber erst, wenn man ein vollständiges Linux vom Stick bootet.Als Linux-Distribution hab ich mir Feather-Linux ausgesucht, zum einen weil es die nötigen Tools bereitstellt, um mal ein kaputtes Windows wieder zurecht zu kriegen (NTFS Write Support, etc.), zum anderen weil es das erste Mini-Linux war, was einen direkten Support für einen USB-Stick bereit stellt.
Anleitung der Installation unter Windows
- Lade dir die aktuelle Feather-Linux USB-Edition Distribution herunter
- Entpacke den Inhalt der Datei feather-x.x.x-usb.zip und lade alle Dateien direkt auf den USB-Stick
- Das reicht alleine leider noch nicht, der USB-Stick würde noch nicht booten. Lade deshalb ein aktuelles syslinux von kernel.org. Syslinux installiert einen Bootsektor auf dem Stick das automatisch das Linux bootet.
- Entpacke alle Dateien der Datei syslinux-x.xx.zip. Nicht erschrecken, die ganzen Code-Dateien kannst du getrost ignorieren, im Unterverzeichnis win32 findest du eine Datei syslinux.exe.
- Führe die syslinux.exe in einem Dosfenster aus, gib dahinter den Laufwerksbuchstaben deines USB-Sticks an. Beispiel:
syslinux.exe G:
Das wars, Rechner neu gestartet und vom USB-Stick booten, schon hat man sein Mini-Linux für alle Fälle.
Im Wikipedia findest du noch mehr Linux-Distributionen für den USB-Stick.