Miniaturwunderland Hamburg

Ich bin ja noch nicht alt genug mir eine H0-Eisenbahn zuzulegen, um aber schonmal vorbereitet zu sein war ich am Samstag im Miniaturwunderland Hamburg. Ein Reisebericht.

Einige Bilder sind jetzt in meiner Bildergalerie zu besichtigen.

Miniaturwelt Hamburg

Wartezeit

Die Wartezeit für das Miniaturwunderland betrug an dem Samstag 2 Stunden! Ich persönlich kann mir nicht vorstellen 2 Stunden zu warten nur um ein paar Züge und Autos im Maßstab 1:87 anzusehen. Wir als Reisegruppe hatten die Exklusivität ohne Wartezeit über einen Hintereingang einzutreten. (Tip: einer Gruppe anschließen und durchmogeln)

Sehr löblich ist allerdings, das Wunderland gibt auf Ihrer Homepage schon vorher bekannt, wie lang die Wartezeiten in etwa sein werden und was man alternativ machen könnte.

Eingetreten

Eingetreten durfen wir erst einmal 3 Räume voller Verkaufsware durchstreifen. Man sind das Preise, für meine Eisenbahn muss ich wohl noch ein wenig sparen, ich hab ja auch noch 40 Jahre Zeit bis ich das Klischeealter erreiche ;-).

Nach einem weiteren Verkaufsraum und 2 Treppen erreichte ich nun endlich die Miniaturwelt. Mein erster Gedanke war: WOW, ist das toll voll! Es war nicht nur voll, es war brechend voll.

Um an die Ausstellungen zu gelangen, musste man über die Köpfe mindestens eine Reihe weiterer Personen gucken. Um mal nach ganz vorne zu kommen hatte man nur 2 Möglichkeiten:

  • warten (laaange warten)
  • sich durchkämpfen

Zweiteres kam zum Glück nicht vor, alle waren recht friedlich, mir ist keiner auf den Fuß getrampelt, ich auch niemanden.

Größe

Ich persönlich hätte mir die ganze Anlage größer vorgestellt. Bisher kannte ich nur die Berichte von SpiegelTV/XXP, da kam alles weitläufiger rüber. Die Anlage ist in verschiedene Themenbereiche (Knuffingen, Hamburg, Skandinavien, Amerika etc.) unterteilt, jedes davon etwas größer als ein durchschnittliches Wohnzimmer.

Details

Die Details der Anlage und sind fantastich. An jede mögliche Kleinigkeit wurde gedacht, fast jedes Haus ist beleuchtet, Straßenlaternen, Autos Züge alles detailgetreu. Super! Ich mit meinen Wurstfingern grobmotorischen Händen könnte sowas niemals bauen.

Die Feinheiten sind kaum aufzuzählen, schaut euch die Bilder an um einen ersten Eindruck davon zu bekommen.


Alle 15 Minuten dunkeln sich die Hallen ab und die Miniaturwelt erstrahlt in einem rot/blauen Licht, praktisch einem Nachtmodus. Im dunkeln kommen die ganzen beleuchteten Autos, Züge und Gebäude erst richtig gut rüber.


Fazit

Einmal angucken reicht mir für die nächsten Jahre. Es war einfach zu voll, vielleicht lag es daran, das wir gerade an einem Samstag, noch dazu an dem Wochenende an dem in Hamburg die Ferien zu Ende gingen, da waren. Die Details und Ideen sind fantastisch, ich mag fast behaupten das sie Ihre 9€ Eintrittspreis wert sind, die Betreiber sollten sich jedoch überlegen ob es nicht sinnvoller währe weniger Personen einzulassen.

Übrigens kann man auch an einer Führung teilnehmen (5€ extra). Dann zwängt man sich nicht mit dem gemeinen Fußvolk vor der Anlage sondern darf mit einem Mitarbeiter “bewaffnet” hinter den Anlagen bummeln. Das ist viel streßfreier, man sieht mehr und erhält dazu noch Zusatzinfos.

Ein Tip ist noch die Homepage: randvoll mit Fakten und guten Fotos. Angucken!

Bilder

Diese und weitere Bilder gibts in meiner Bildergalerie oder bei Flickr. Leider ist es dort recht dunkel, so das ohne Stativ kaum gute Fotos zu machen sind.



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© 2001—2012 Martin Mahner. This is an I ♥ Django Project.

Admin | Generated: Mon, 21 May 2012 18:55:01 +0200