Vogelgrippe auf Rügen - Ein Besuch am Virenherd

Heute sind wir dazu gekommen einen Abstecher in die "Zone" zu machen. An die Wittower Fähre - dem Ort der ersten Funde der H5N1 infizierten Schwäne. Ich hab mich auf einiges eingestellt: Vollsperrung, Polizeikontrollen, Leopard2-Panzer der Bundeswehr. Und was war? Nichts.

Eine kleine Seuchenwanne wurde eingerichtet. (Man fährt langsam durch die Desinfektionslösung und inaktiviert damit die Viren an seinen Reifen - soweit die Theorie). Sinn macht das ganze sowieso nicht weil man rechts und links der Straße auch an die Küste kommt.

Von Polizei war weit und breit nichts zu sehen. Scheint so als würde das staatliche Organ nur bei Medienaufkommen gezeigt.


Seuchenwanne an der Wittower Fähre

Übrigens wurden aus den örtlichen Baumarkketten alle Teichfolien und Fließstoffe von den Behörden für die Seuchenwannen aufgekauft. Nach fast 2 Wochen! Das Problem dabei war: niemand wußte wer die Rechnung dafür übernimmt. :zip:


  • ddn Feb. 19, 2006

    Ich fühle mich schuldig! Ich habe heute morgen die Insel Rügen verlassen um egoistischen Privatangelegenheiten nachzugehen. Dabei habe ich Schuft nicht gewartet bis die Buwe die Strassensperre am Rügendamm errichtet hat. Nun habe ich vermutlich den schlimmsten Erreger (abgesehen vom Hirnerweichenden Killervirus der einige Politiker und vor allem die hysterische Journalistenbande befallen hat)aller Zeiten auf dem Festland verteilt. Mit dieser Schuld kann ich nicht leben. Angsichts der objektiven Berichterstattung gehe ich mich jetzt mit einer Flasche Whisky trösten.


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