Vogelgrippe auf Rügen - Was so los ist
Nun sind ja schon ein paar Tage vergangen nachdem die ersten infizierten Vögel gefunden wurden. Was hat sich geändert? Nichts! Wir machen immernoch unsere Strandspaziergänge, essen Döner mit Hühnchenfleisch und ich lasse meinen Hund immernoch Enten hinterherjagen.Wirklich mies ist aber, daß uns Rüganer niemand aufklärt. Wenn ich mir das Fernsehen anschaue, müsste ich ja glauben wir leben in einem Krisengebiet und dürften die Häuser garnicht mehr verlassen.
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Gina beim Entenjagen Vertreiben grippeverseuchten Geflügels
Die einzigen Informationen zum derzeitigen Stand auf der Insel erhalte ich über das Fernsehen und Onlinemedien. Es gibt keine lokalen Informationen zu Verhaltensmaßnahmen, es gibt keine Hinweise an Stränden und Küsten, nichtmal ein winziges Flugblatt lag in meinem Briefkasten.
Der Grund der Verschwiegenheit ist auch klar, man möchte keine Panik schüren um die kommende Tourismussaison nicht zu gefährden. Überhaupt macht sich unsere Lokalpolitik in den Medien einfach nur lächerlich. Während ich den Landwirtschaftsminister Till Backhaus noch als kompetent und schlagfertig einschätze (ok die Quitschstimme muss man überhöhren) ist unsere Landrätin Kerstin Kassner ein Greuel und dürfte von keiner Kamera gefilmt werden.
Mal gucken ob sich was ändert wenn in den nächsten Tagen die Bundeswehr hier anrückt. Hinter Ihnen wird wohl der Rügendamm hochgezogen und wir werden mittels Rosinenbombern am Leben gehalten. ;-) Ich freue mich jedenfalls schon auf das morgige Spiegel TV, das gibt erstens was zu lachen (Lokalpolitik) und zweitens bekomme ich wohl endlich anständige Informationen was gerade los ist und vor allem, was geplant ist.
Hinweis für Rüganer
Die einzigen brauchbaren Informationen liefert derzeit das Lokalblatt Rüganer Anzeiger in ihren Tickermeldungen.